Die Gemeine Schafgarbe ist gut an den fein geteilten Blättern zu erkennen, die dichte Rasen bilden können, denn die Pflanzen bilden zahlreiche Ausläufer. Die Blüten stehen in Doldenrispen und sind meist weiß, gelegentlich auch rosa. Wenn eine Pflanzen oder auch Tierart als „gemein“ bezeichnet wird, so heißt das, dass es sich um die weit verbreitete, gewöhnliche Art handelt.
Die jungen Blätter der Schafgarbe enthalten nur wenige Bitterstoffe und sind für Wildgemüse, Salat und als Zutat in Kräuterquark verwendbar. Die älteren Blätter und die Blüten enthalten u.a. den Wirkstoff Chamazulen bzw. Vorstufen davon, der auch in der Echten Kamille vorkommt.. Sie werden frisch als Presssaft oder getrocknet als Aufguss benutzt und wirken entzündungshemmend und krampflösend. Bei Appetitmangel, Verdauungsstörungen, Leber- und Gallenleiden und zu starken Menstruationsblutungen eine gute Wahl. Äußerlich hilft Schafgarbentee blutstillend bei zur Wundbehandlung und bei Hautleiden.
Und sonst: Nun, man getrocknete Schafgarbe und Brennnessel als Amulett mit sich, so kann ist man vor allem Negativen geschützt – schrieb der 1981 verstorbene Amerikaner Scott Cunningham, der als Beruf Pflanzenmagier angab.

