Schwarzer Holunder

Über den Schwarzen Holunder wurden schon ganze Bücher geschrieben, Heilwirkung, Mythologie, Kinderspielzeug aus Holunder und die vielen Köstlichkeiten aus Blüten und Beeren sind vielen bekannt. Voilá – hier stehen gleich mehrere der so überaus nützlichen Sträucher.

Wenn Holunder weder blüht noch Früchte trägt kann man ihn gut mit der Nase bestimmen: zerreibt man ein kleines Stückchen Blatt, so riecht es sehr charakteristisch. Die Pflanze ist anspruchslos und schattenverträglich. Im weiteren Verlauf des Weges stehen einige Exemplare im tiefen Schatten. Dort kommen sie allerdings nicht mehr zu Blüte.

Holunderblüten sind als Tee zubereitet ein ausgezeichnetes Mittel gegen Erkältungen. Wer nicht zu Erkältungen neigt kann die Holunderblüten zu Sirup, Hollerküchlein, Gelee oder Fliederwein verarbeiten. Das traditionelle Rezept für die reifen Beeren, die Fliederbeer-Suppe finden sie ebenso im Rezeptbuch des Naturparks wie Rezepte für Gelee, Sirup und viele Gerichte mehr. Roh sind die Beeren unbekömmlich, man kann davon naschen, sich nicht daran satt essen.

Schwarzer Holunder ist nicht nur in der Naturküche ein Renner, auch in Produkten der Lebensmittelindustrie ist der Geschmack beliebt. Außerdem wird die intensive Farbe des Beerensaftes gerne als Lebensmittelfarbstoff eingesetzt.

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