Die hellgrünen Pflanzen mit den kleinen lila Blüten verströmen einen angenehmen Duft, wenn man sie berührt. Es sind Quirl-Minzen, ein Hybride der Wasser-Minze und der Ackerminze. Sie wachsen wie die Elternarten gerne auf vernässten Böden. Selten kommt eine Quirl-Minze alleine. Die Pflanzen bilden viele unterirdische Ausläufer und wachsen deshalb fast immer in Gruppen. Sie sind, wie viele Hybriden, viel wuchs- und ausbreitungsfreudiger als die Elternarten.
Minzen gibt es etliche Arten in der Natur und noch viel mehr in den Gärten. Außerdem bilden viele dieser Arten Hybride, wie die Quirlminze und übrigens auch die Pfefferminze einer ist. Das macht die Bestimmung der Pflanzen nicht gerade einfach. Wenn es um deren Verwendung als Tee oder in der Küche geht, kann und darf man sich auf seine Nase verlassen. Riecht die Minze angenehm, dann kann man sie auch verwenden.
Minzen sind nicht nur als der traditionelle Tee heilsam, sie sind auch vielseitig in der Küche verwendbar. Minz-Sirup ist einfach herzustellen und superlecker. Mit Schokoladenraspel gibt er einem Naturjogurt den Geschmack einer bekannten englischen Schokoladenspezialität. Minze eignet sich aber auch für pikante Speisen und gibt ihnen eine exotisch-frische Komponente.

